Wie Reisen rockt ...

Lifestyle Reisen

Die eigenen vier Wände zu verlassen, tut gut – keine Frage: Reisen bildet auf spielerische Art und weitet den Blick auf andere. Und auf uns selbst. Wenn wir es denn richtig angehen ...

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Wer jetzt noch keine Reise gebucht hat, den kribbelt es wahrscheinlich bis in die Zehenspitzen.

Überall warten Abenteuer, überall kann die Welt schön sein, und an den allermeisten Orten waren wir noch nicht.

Je weiter, desto cooler?

Reisen ist in erster Linie ein Luxus, ein Privileg, für das wir dankbar sein dürfen. Es schenkt uns neue Inspiration, lüftet unseren Kopf, holt dank der neuen Eindrücke neue Kräfte aus uns heraus, schafft Erinnerungen, die uns niemand mehr nehmen kann. Und es lässt uns in der Regel genügsam werden. Wir lernen, die angenehmen Dinge zu Hause wieder (mehr) zu schätzen: das frische Hahnenwasser, das weiche Bett, die sichere Umgebung.

Vorausgesetzt, wir reisen mit offenen Augen und wachem Verstand, gehen auf Einheimische und Mitreisende zu, begegnen Mensch und Umwelt mit Wertschätzung und Respekt. Und pfeifen auch mal darauf, was gerade angesagt ist. Anstelle von abgelatschten Instagram-Hotspots, Inseln, die schon langsam im Müll ersticken, und Städten, in denen Airbnb die Einheimischen in die Vororte drängt, können wir uns auch "leise" Ziele suchen. Ziele, die wir eben nicht schon auf gefühlt Hunderten von Fotos gesehen haben.

Und ja – es muss nicht immer die Fernreise sein. Langstreckenflüge sind fatal fürs Klima und sollten deshalb sehr bewusst geplant werden. Sicher mit genügend Zeit. Also lieber einmal sechs Wochen am Stück in den USA verbringen, als immer wieder mal für ein Shopping-Wochenende – zum Schnäppchenpreis – nach New York fliegen.

Überall ist Wunderland

Um die Magie eines Ortes zu spüren, ist sich Zeit zu nehmen das A und O. Egal wo. Wir haben in Thailand einen Elefanten gestreichelt? Toll, das gibt sicher eine schöne Geschichte zu erzählen. Aber deswegen sind wir nicht automatisch erleuchtet. Manchmal ist weniger sogar mehr. Selbst wenn wir uns "nur" vierzehn Tage lang am Ufer des Gardasees von links nach rechts wälzen. Angereist sind wir nämlich mit dem Zug. Und vor lauter Langeweile kommen uns die besten Ideen, die wir zu Hause alle umsetzen wollen.

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